Der dritte Pädagoge

Der Begriff des dritten Pädagogen geht auf Loris Malaguzzi, dem Begründer der Reggio-Pädagogik, zurück. Malaguzzi betonte, dass die Umgebung nicht neutral ist, sondern bewusst gestaltet werden muss. Zwar fokussierte die Reggio-Pädagogik auf frühkindliche Bildung, die Aussagen lassen sich aber auf die Gestaltung von Lernräumen generell ausweiten. Das Lernen ist ein vielfältiger und hochgradig individueller Prozess. … mehr lesen

Obfelden

Drei Kindergartenklassen lernen und spielen in diesem Kindergarten in Obfelden unter einem Dach. Das 2017 fertiggestellte Gebäude ist ein gelungenes Beispiel für den Einfluss des Lernraums auf die pädagogische Arbeit und umgekehrt, wie Architektur pädagogische Anliegen aufnehmen und umsetzen kann. Im folgenden Rundgang werden über viele Hotspots Bezüge zum 8-Schritt-Modell für die Elementarbildung hergestellt.

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St. Johann, Basel

Das Schulhaus St. Johann in Basel ist ein schönes Beispiel, wie Lernräume auch in einer bestehenden Gebäudestruktur an die Anforderungen der Zeit angepasst werden können. Im Zuge einer umfangreichen Renovation des altehrwürdigen Schulhauses wurde die Nutzung der Korridore unter Einbezug der Kinder neu gedacht.

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Stadtschulen Zug

Die Schule Herti ist mit rund 450 Schülerinnen und Schüler die grösste Schuleinheit der Stadtschulen Zug. Damit alle Schülerinnen und Schüler Platz finden, besteht die Schule Herti aus zahlreichen Gebäuden. Der Rundgang führt ausserdem zum Schulhaus Letzi. Die dort erbauten Lernräume entsprechen genau dem Puls der Zeit, obwohl sie bereits in den 60er Jahren erbaut wurden. Das Lernen im Spiel hat in den Stadtschulen Zug eine sehr grosse Bedeutung, was sich auch in den Räumlichkeiten widerspiegelt.

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Grundacherschule

Die Grundacherschule ist ein ehemaliges Wohnhaus direkt beim Bahnhof Sarnen, das sehr stimmig durch einen An- und Neubau erweitert wurde. Hier lernen ca. 60 Kinder und Jugendliche von der Kindergartenstufe bis zur 3. Oberstufe in einem lebendigen Miteinander. Neben der Lerngemeinschaft bilden die Berücksichtigung des Entwicklungsstandes und der Interessen der Kinder sowie die Future Skills das pädagogisches Fundament der Schule. Entsprechend zentral ist das projektorientierte, interessengeleitete Lernen, beispielsweise in der sogenannten Macherei.

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Makerspace Weinfelden

Der Makerspace der Schule Weinfelden ist in einem Industriegebäude neben der Martin Haffter Schule untergebracht. Beim Betreten der grosszügigen Halle taucht man in eine kreative Welt ein, die zum Tüfteln, Experimentieren und Kreieren einlädt.

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Makerspace Wigoltingen

Makerspace Wigoltingen

Der Raum in Wigoltingen gehört zu den ersten schulischen Makerspaces der Schweiz. Er ist Teil der Werkräume der Sekundarschule wird aber vom Kindergarten bis zur Oberstufe genutzt. Angrenzend an den Makerspace stehen eine Holz- und eine Metallwerkstatt mit allen denkbaren Geräten und Werkzeugen zur Verfügung.

Sehr beliebt ist das freiwillige Making am Mittwochnachmittag: Da können die Kinder ihre eigenen Ideen entwickeln und Projekte verwirklichen.

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Makerspace VSG Nollen

Die Volksschulgemeinde Nollen hat ein ungenutztes Schulhaus in Buhwil in einen Makerspace verwandelt. Die Klassen aus den umliegenden Schulhäusern kommen regelmässig in diese Räumlichkeiten, um ihre eigenen Ideen und Projekte zu entwickeln. Die Klassen werden dabei von zwei MakerTeachern unterstützt.

Die Räume sind auf unterschiedliche Aktivitäten ausgelegt: Von der Denkerecke, über das Filmstudio, den Maschinenraum und die Textilwerkstatt bis zur (Turn-)Halle, in der die Prototypen getestet und präsentiert werden.

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KV Chur

Das KV Chur ist in einem altehrwürdigen Bau untergebracht. Die hohen Räume sind in ihrer ursprünglichen Materialität erhalten und haben viel Charme. Zusammen mit einer Innenarchitektin wurde ein Modellraum eingerichtet, in dem neue Lernformen erprobt werden können. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse werden in die Erneuerung weiterer Räume einfliessen.

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